28 Mai, 2005
Kleingeld zählen
Die australische Währung hat eine Menge Münzen. So gibt es ähnlich wie beim Euro 2$, 1$, 50Cent, 20Cent, 10Cent, 5Cent Münzen. Witzigerweise werden Preise in 1Cent Schritten angegeben, z.B. $9.99, es gibt aber keine kleineren Centstücke als 5Cent Münzen. Das führt dazu, dass man wenn man bar zahlt, den gerundeten Preis bezahlt, in diesem Falle $10, wenn man aber mit der Bankomatkarte bezahlt, werden einem tatsächlich $9.99 abgebucht.
Die Münzen sind relativ schwer, daher haben wir angefangen, sie zu sammeln, um sie dann, wenn das Schüsserl voll ist, zur Bank zu tragen, um sie auf unser Konto gut schreiben zu lassen.
Wir sind ja jetzt schon vorsichtig mit unseren Annahmen, dass hier die Dinge gleich wie in Österreich ablaufen und fragten daher zuerst in der Bank nach, wie man das denn mit den Münzen hier in Perth so macht. Und das war auch gut so.
Gibt es in Wien seit einigen Jahren kaum mehr eine Bankfiliale, die keinen Selbstbedienungsmünzenzähler hat, gibt es hier keine einzige Bank, die einen hat. Stattdessen bekommt man kleine Plastiksackerl, in die man eine bestimmte Anzahl der gleichen Münzenart hineingeben muss. Dann geht man mit den Sackerl auf die Bank und dort werden die Sackerl dann vom Bankangestellten auf einer eigens dafür gedachten Handwaage abgewogen.
Das alles ist eine ziemlich mühsame Prozedur. Zuerst dauert es ziemlich lange, bis man alle Münzen gezählt und eingesackelt hat und dann dauert es lange bis sie auf der Bank gewogen sind. Aber vielleicht dient das alles nur der Arbeitsplatzerhaltung. Ich bin nur froh, dass ich kein Einzelhändler bin, der täglich seine Münzen auf die Bank bringen muss.
98% fat free
Finden wir zuhause in Wien im Supermarkt fettreduzierte Produkte mit der Aufschrift: ‘Nur 1% Fett’, steht hier in Perth auf den Yoghurts: (more…)
Pommes und Chips
Pommes sind in Westaustralien ein Traum!!!!!! (more…)
Kariertes Papier
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich entdecke, dass Dinge, die für mich zum Alltag in Wien einfach dazugehören, hier in Australien entweder nicht üblich oder gar nicht existent (more…)
Gemeine Radarfalle
Radarfallen sind in Westaustralien wirklich gemein. Weiss man in Wien, wo die Radarboxen stehen, gibt es hier in Perth nur mobile Radarfallen. Die schauen eigentlich ganz entzückend aus, (more…)
Quadbiken - Spass auf vier Rädern
Einer der coolsten Freizeitaktivitäteten, die wir hier in Westaustralien versucht haben, war Quadbike fahren. Nach einer eineinhalb stündigen Autofahrt (more…)
27 Mai, 2005
Doppelter Punkteabzug auf Perths Strassen
Eine wunderbare Art der Polizei in Perth, potentielle Verkehrssünder davon abzuhalten auch wirklich zu sündigen, sind die sogenannten Double Demerits.
In Westaustralien gibt es so etwas Ähnliches wie einen Punkteführerschein. Man beginnt mit 12 Punkten, 12 Merits, und je nach Schwere des Vergehens werden Punkte abgezogen (demerit). Beispielsweise wird für’s Schnellfahren 1 Punkt abgezogen.
Nun gibt es an grossen Kreuzungen elektronische Anzeigetafeln, die normalerweise davor warnen, dass es auf dieser oder jenen Strasse einen Stau gibt. Aber zu Urlaubszeiten, z.B. zu Weihnachten, Ostern, Muttertag und sonstigen Feiertagen, warnen diese Anzeigetafeln davor, dass es Double Demerits gibt. Das bedeutet, dass an diesen Feiertagen ein Vergehen doppelt bestraft wird. Angenommen man verliert normalerweise 3 Merits, weil man über eine rote Ampel fährt, verliert man an Feiertagen 6 Merits.
Wir sind uns untereinander nicht ganz einig, ob das ein gutes System ist oder nicht. Aber vielleicht hilft es wirklich, dass an Feiertagen weniger Unfälle passieren.
Heisskaltes Wasser
Komme ich aus einem Haushalt, in dem das Familienoberhaupt ein Installateur war, bin ich gewohnt überall Einhebemischerarmaturen zu haben, sei es im Bad oder in der Küche.
Daher war es anfangs ziemlich seltsam, (more…)
Der böse Zwilling der Waschmaschine
Für einen Haushalt in Perth ist es recht normal eine sogenannte Laundry zu haben. Eine Laundry ist so etwas Ähnliches wie eine (more…)
Wäsche weiss waschen
Wäsche waschen ist ein notwendiges Übel, und ausser dass ich noch nie besonders begeistert war dieses Übel auf mich zu nehmen, war es noch nie etwas über das ich mir Gedanken gemacht hätte. Noch weniger (more…)