20 Juni, 2005
Scheinheilige Alkoholtarnung
Was den Alkohol betrifft sind die Australier genauso scheinheilig wie die Amerikaner. Es ist absolut verboten, Alkohol in nicht lizenzierten Bereichen zu trinken. Das bedeutet, dass man natürlich nicht auf der Strasse oder am Strand Alkohol trinken darf. Man füllt daher den Alkohol in Softdrink Flaschen und jeder ist glücklich.
Das hat auch zur Folge, dass wenn man beipielsweise auf einem Strassenfest ein Bier trinken will, man das nur in gekennzeichneten, eingezäunten und Ausweis kontrollierten Bereichen tun darf.
Wir waren im Sommer auf einem schottischen Gathering und wollten uns eine kühle Erfrischung in Form eines Bieres und eines Ciders gönnen. Das war aber ein etwas zweifelhaftes Vergnügen, da für die ca. 2000 Besucher ein lizenzierter Bereich von ungefähr 20qm vorgesehen war. Dass daneben eine Wiese frei gewesen wäre, auf der jeder gemütlichst Platz gehabt hätte, hat das Ganze nicht besser gemacht.
Auch zu Silvester darf man keinen Sekt auf der Strasse trinken, Korkenknallen gibt es also keines.
Der einzige Tag, an dem man nicht bestraft wird, ist am Australia Day. Da drückt die Polizei ein Auge zu. Das ist vermutlich aber reiner Selbstschutz, da am Australia Day ca. 300 000 Menschen auf der Strasse unterwegs sind, um das Feuerwerk anzuschauen.
Das ganze ist alles ziemlich scheinheilig, weil die Australier um keinen Deut weniger Alkohol trinken oder weniger (oft) angesoffen wären als die Österreicher.
Gebt’s ma a Bier!
Australien eifert dem amerikanischen Vorbild nach und schenkt Alkohol nur unter eingeschränkten Bedingungen aus. Das bedeutet, dass man nicht überall, wo man gerade einen Gusto auf ein Bier hätte, auch eines bekommt.
Als wir das allererste Mal in der City die Einkaufsmall rauf und runter marschiert sind, wollte ich in gewohnter Manier meinen Mann bei einem Bier in einem Lokal deponieren, um in aller Ruhe shoppen zu können. Allerdings gibt es unmittelbar auf den zwei Einkaufsstrassen in Perth City kein einziges Lokal, welches Alkohol einfach so ausschenken würde. Das soll heissen, dass wir genau ein Lokal gefunden haben, dass uns ein Bier gegeben hätte, aber nur wenn wir auch etwas essen würden. Wir waren aber durstig und nicht hungrig! Ein netter Mensch, hat uns dann den Weg zu einem Pub gewiesen. In einem Pub darf man nämlich trinken ohne zu essen.
Diese ganze Misere hat natürlich einen finanziellen Hintergrund. Um als Lokalbesitzer Alkohol ausschenken zu dürfen, muss man eine Lizenz erwerben. Billiger ist es, wenn man nur eine sogenannte Restaurantlizenz hat. Mit dieser dürfen dann die Gäste Alkohol trinken, wenn sie auch etwas zum Essen bestellen. Da Lizenzbestimmungen streng überwacht und gegebenenfalls bestraft werden, kann man den Landlord meist nicht dazu überreden eine Ausnahme zu machen.
Mittlerweile wissen wir schon, wohin wir auf ein Bier bzw. Cider gehen können ohne etwas essen zu müssen. Es hat jedoch einige Zeit gedauert, bis wir mit geschultem Auge erkennen konnten, welches Lokal welche Lizenz hat. Meist gibt es ein kleines Schild über der Eingangstür, welches über die Lizenz des Lokals Auskunft gibt. Falls keins da ist, hilft nur fragen. Falls nicht genau spezifiziert “Restaurant Licence” oder “Fully Licenced” steht, sondern nur “Licenced” bedeutet es nach unserer Erfahrung meist immer “Restaurant Licence”. Wie ihr vielleicht erraten könnt, ist uns “Fully Licenced” am liebsten.
Man kommt sich vor wie ein Alkoholiker, wenn man nach einem anstrengenden Tag im Shoppingcenter im selbigen ein Bier trinken will. Wir haben uns immer noch nicht daran gewöhnt, die Wahl des Lokals von dessen Lizenz abhängig zu machen. Und ich bin wahrlich nicht jemand der ununterbrochen Alkohol braucht, aber rein vom Gefühl ist es irgendwie doch eine Einschränkung der Lebensqualität. Vor allem wenn man mal wieder vergessen hat auf die Lizenz zu schauen und man daher beim Sonntagslunch auf sein gepflegtes Glaserl Wein verzichten muss, weil eben dieses schöne Restaurant überhaupt keine Lizenz hat.
14 Juni, 2005
Feiertagsregelung in Australien
Österreich ist wohl das Land mit den meisten Feiertagen, aber es gibt auch in Australien eine Menge Public Holidays.
Allerdings gibt es nur sehr wenige Feiertage, die in ganz Australien gleichzeitig gefeiert werden. Dazu zählen die zwei Weihnachtsfeiertage, Neujahr, Australia Day, Anzac Day und Ostern.
Witzigerweise wird der Geburtstag der Queen in Westaustralien im September gefeiert, in den anderen Bundesstaaten im Juni.
Gut ist die Regelung, dass wenn ein Feiertag auf ein Wochenende fällt, dann ist der darauffolgende Montag frei. Da dieses Jahr Weihnachten Samstag und Sonntag war, hatten wir daher am Montag und Dienstag frei.
Allerdings gilt das vor allem für Leute, die in einem Büro arbeiten und nicht für den Einzelhandel. Viele Geschäfte haben von Mittag bis 17 Uhr geöffnet. Wohl aus ausgleichender Gerechtigkeit verlangen dafür Restaurants 10 bis 15 % höhere Preise an Feiertagen.
Nur am Australia Day und am Anzac Day haben alle frei.
Liste der Feiertage in Westaustralien 2005:
Neujahr: Samstag, 1. Januar
Neujahr Ersatzfeiertag: Montag, 3. Januar
Australia Day: Mittwoch, 26. Januar
Tag der Arbeit: Montag, 7. März
Karfreitag: Freitag, 25. März
Ostersamstag: Samstag, 26. März
Ostermontag: Montag, 28. März
Anzac Day: Montag, 13. Juni
Foundation Day: Montag, 6. Juni
Queen’s Geburtstag: Montag, 26. September
Weihnachtstag: Sonntag, 25. Dezember
Weihnachtstag Ersatzfeiertag: Montag, 26. Dezember
Boxing Day: Montag, 26. Dezember
Boxing Day Ersatzfeiertag: Dienstag, 27. Dezember
Wie ihr seht, kennen sie hier in Australien keine kirchlichen Feiertage ausser Weihnachten und Ostern. Pfingsten kennen sie leider gar nicht.
Am grössten wird der Australia Day und der Anzac Day gefeiert. Nachdem sich unsere Kollegen nicht sicher waren, was sie denn an diesen zwei Tagen feiern, nehmen wir mal an, dass am Australia Day die Gründung von Australien und am Anzac Day irgendein Kriegsereignis gefeiert wird. Es hat wohl keiner von unseren Kollegen in der Schule wirklich gut aufgepasst.
Die Hauptsache ist, es ist frei an diesen Tagen!
Kundenfreundliche Bank?
Heute habe ich versucht einen Kundenberater meiner Bankfiliale der National Australia Bank ans Telefon zu bekommen. Ich kann nur sagen, das ist ein ziemlich mühsames und langwieriges Unterfangen.
Man bekommt nämlich keine Kontaktnummer seines Kundenberaters, sondern man muss bei der Bankhotline anrufen. Da begrüsst einen eine blecherne Tonbandstimme und beginnt eine Litanei an allen möglichen und unmöglichen Anfragegründe aufzuzählen, um einen ja richtig zu verbinden.
Zuerst muss man aus 8 Themengebieten das richtige auswählen, dann nur mehr aus 4, dann wieder aus 4 und wenn man Glück hat, hört man dann “bitte warten, ein Kundenberater wird sich sofort um Ihr Anliegen kümmern.” Allerdings hab ich mir jedesmal die Möglichkeiten mindestens zweimal aufsagen lassen müssen, um dann erst irgendeine Nummer zu drücken, da mein Frage zu keinem Gebiet richtig gepasst hat.
Hebt dann endlich jemand ab, kann man sich drauf gefasst machen, dass dieser einen nicht einfach zu seinem eigenen Kundenberater weiterverbindet, obwohl man eh weiss, dass sich nur dieser auskennt, weil er ja den Schmarrn z’ammdreht hat. Nein, er will deine ganze Geschichte hören, um dann sagen zu können, er verbindet dich besser zu deinem Kundenberater weiter, weil der sich wohl eher dabei auskennt. Ah geh!
Zu meinem unfassbaren Vergnügen gelingt das Weiterverbinden nicht und ich muss nochmal bei der Hotline anrufen, um diesmal meine Geschichte einem anderen Hotlinemitarbeiter zu erzählen, weil auch dieser nicht sofort bereit ist mich weiter zu verbinden.
Schlussendlich bei meiner Filiale angelangt, ist natürlich mein Kundenberater auf Urlaub und ich erzähle meine Geschichte zum dritten Mal einem mit meinem Konto nicht vertrauten Mitarbeiter. Bevor er mir aber Auskunft geben kann, muss ich ihm nicht nur meine Kontonummer nennen (die steht aber nicht auf der Bankomatkarte drauf, siehe auch Internetbanking usw.), sondern ich muss ihm auch die Daten einer frühreren Transaktion aufzählen. Gott sei Dank liegt mein Kontoauszug vor mir!
Der Bankangestellte war aber sehr freundlich und konnte mir dann auch weiter helfen.
Diese ganze Prozedur hat ungefähr 25 Minuten gedauert und ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen. Offensichtlich versteht die National Australia Bank Kundenservice anders als ich und geht mal grundsätzlich davon aus, dass man gerne viel Zeit am Telefon verbringt. Und irgendeinen Grund muss es doch dafür geben, dass man mit seinem Kundenberater nicht einfach in Kontakt treten darf.
Da lob ich mir die Bank Austria, da kann ich einfach selber meine Kundenberaterin anrufen. Die hat mir nämlich ihre (Bank-) Telefonnummer und - stell dir vor - sogar ihre Emailadresse gegeben.
8 Juni, 2005
Improvisierte Heizung
In Westaustralien ist es nicht üblich eine Zentralheizung oder überhaupt eine Heizung im Haus zu haben. Das höchste der Gefühle ist eine Klimaanlage, die auch heizen kann.
Den Australiern ist einfach nicht kalt und falls ihnen doch mal ein bisschen kühl werden sollte, setzen sie sich einfach mit Jacke vor den Fernseher oder an den Esstisch.
Nun sind wir wohl zwei besonders erfrorene Exemplare, aber dass den Australiern bei 5 Grad Aussentemperatur im Haus ohne Heizung nicht kalt ist, begreifen wir so gar nicht.
Unser Haus hat natürlich auch keine wirkliche Heizung. Gott sei Dank muss unserem Hausvermieter auch öfters kalt gewesen sein und er hat sich einen mobilen elektrischen Radiator zugelegt. Der alleine macht aber den Raum nicht warm, da er keine Strahlungswärme hat. Und draufsetzen ist halt auch nicht so bequem. Daher haben wir unseren kleinen Ventilator hinter den Radiator gestellt und jetzt wird es kuschelig warm vorm Fernseher. Manchmal ziehen wir sogar unsere Pullover aus.
Zwar hat diese Methode der Heizung den Nachteil, dass sich unsere monatliche Stromrechnung erhöht hat, aber dafür frieren uns nicht mehr die Nasenspitzen ein.
Regen in Perth
Wie wir ja schon erwähnt haben, ist es nicht so heiss in Westaustralien wie man annehmen würde. Es regnet dafür viel mehr als man erwarten würde.
Der Regen hier hat eine eigenartig sintflutartige Qualität. Wenn es zu regnen beginnt, fängt es nicht einfach zu tröpfeln an und wird dann langsam stärker. Nein, wenn es hier zu regnen anfängt, hat man das Gefühl, jemand hat die Dusche aufgedreht. Flusch und es schüttet wie aus Schaffeln! Das dauert dann ungefähr 5 Minuten und dann dreht jemand die Dusche wieder ab und aus ist es mit dem Regen. Das ganze wiederholt sich dann alle halben Stunden einmal. Das geht jetzt schon die letzten zwei Wochen so.
Aber das bedeutet wohl nur, dass der Winter jetzt wirklich da ist.
Not so hot - das Wetter in Australien
Einer der grössten Fehlerwartungen, die wir von Australien hatten, war und ist das Wetter. In unseren Köpfen war die Klischeevorstellung eingebrannt, dass es in Australien heiss ist - unerträglich heiss.
Sendungen wie ‘Das Universum’ oder Filme wie ‘Crocodile Dundee’ suggerieren einem das ja irgendwie. Dass Crocodile Dundee im Norden von Australien spielt, ist unserer Aufmerksamkeit komplett entgangen. Genauso wie die Tatsache, dass der Süden von Australien in der Nähe des Südpols liegt.
Langer Rede, kurzer Sinn: es ist einfach nicht so heiss wie angenommen in Australien.
Das haben wir gleich am ersten Tag nach unsere Ankunft im August hier in Perth leidvoll feststellen müssen. August bedeutet hier mittem im Winter und der Winter ist in Perth … kalt. Da unser Gepäck aus T-Shirts, kurzen Hosen und Badezeug bestanden hat, waren wir für Temperaturen kurz über 0 Grad Celsius nicht ausgerüstet. Ausserdem ist es hier nicht üblich zu heizen. Daher war einer unsere ersten Ausflüge ein Trip ins nächste Einkaufszentrum, um Winterjacke und Pullover zu kaufen.
Perth wird überall angepriesen als die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Australien. Das kann stimmen oder auch nicht, wir haben jedoch schnell herausgefunden, dass Sonnenstunden nicht gleichbedeutend mit warm ist. Wenn es nun mal nur 8 Grad hat, dann kann die Sonne scheinen so viel sie will, es ist trotzdem kalt.
Es wird dann so ab November, vergleichbar mit Mai in der nördlichen Hemisphäre, wärmer und zu Weihnachten ist es dann angeblich immer schön warm und sonnig. Was sollen wir sagen. Laut unseren Kollegen war es dieses Jahr einfach nicht so warm wie üblich und es hat am Weihnachtstag zum ersten Mal seit über 10 Jahren geregnet.
Normalerweise soll es auch in den letzten zwei Februarwochen unerträglich heiss sein, aber auch das ist nicht eingetreten und ohne Weste sind wir am Abend mal prinzipiell nicht ausser Haus gegangen.
Um Gerechtigkeit walten zu lassen, natürlich ist es warm in Westaustralien. Im Sommer kann es auch richtig heiss werden. Aber es ist nicht super super heiss, weil immer eine leichte Meeresbrise geht. Die Tage an denen es wirklich erdrückend heiss war, kann ich an den Fingern einer Hand abzählen.
Jetzt sind wir schon fast ein Jahr hier und der Winter hat bereits wieder begonnen. Es regnet sehr viel und mein lieber Mann hält mir immer noch vor, dass wir fast den Regenschirm nicht eingepackt hätten. Ich habe mir halt einfach nicht vorstellen können, dass es hier mehr als einen Tag ein paar Minuten regnet. Es regnet die letzten zwei Wochen fast ununterbrochen.
3 Juni, 2005
Bauboom in Perth
In Perth wird viel gebaut. An jeder Ecke ist eine Baustelle, in der ein neues Wohnhaus oder Bürogebäude gebaut wird. Es gibt auch noch vereinzelt leere Grundstücke nahe der Innenstadt. All das vermittlet irgendwie den Eindruck, dass Perth stark im Ausbau begriffen ist. Wie hat es wohl vor 20 Jahren hier ausgeschaut?
Interessant finden wir auch, dass in den letzten Jahren die Stadtverwaltung begonnen hat, alte vergammelte Viertel niederzureissen und diese komplett in einem Stück neu aufzubauen.
Wir wohnen zum Beispiel in Subiaco, welches ehemals ein Industrieviertel war. Heute ist es ein sogenanntes In-Viertel, in dem alle Häuser von einem Architekten geplant wurden. Subiaco schaut dadurch schick und neu aus, hat aber natürlich nicht den Charme eines natürlich gewachsenen Stadtteils.
Im Moment wird auch ein anderes Viertel, South Perth, aufgepeppelt. Alle alten Häuser weg, lauter neue im gleichen Stil gebaute Häuser hin.
Stell Dir das mal in Wien vor. Reissen wir schnell mal einen Teil von Ottakring nieder und bauen ihn einfach wieder neu hin. Wär lustig, gell?
Adressensangabe in Perth
Gibt man in Westaustralien seine Adresse an, kann man nicht auf einen Blick erkennen, aus welcher Stadt man eigentlich kommt. Das ganze funktioniert nämlich anders als in Österreich.
Man nennt zuerst die Haustürnummer, dann die Hausnummer. Dann kommt der Stadtteil, in dem man wohnt (also nicht Perth, ausser man wohnt direkt im Business District, der wirklich Perth heisst), dann der Staat, in diesem Falle Western Australia und dann die Postleitzahl.
Das ganze würde sich dann so lesen:
Joe Doe
3/2 Oxford Street
Leederville WA 6007
Ich weiss nicht wie oft wir die Haustürnummer und die Hausnummer falsch angesagt haben und der Pizzadienst anrufen hat müssen, weil unter der Hausnummer 3, Türnummer 2 keiner eine Pizza bestellt hat.
Perth - moderne Metropole?
Perth wird in Reiseführern gerne als moderne Metropole in Mitten von nirgendwo beschrieben. Nun, Perth ist sicherlich in Mitten von nirgendwo, die nächste grosse Stadt ist Adelaide und die ist 2700km entfernt. Perth aber als moderne Metropole zu beschreiben, halten wir persönlich für ein bisschen weit hergeholt.

Unser erster Eindruck von Perth war, wir befinden uns in Mitten einer lieblichen Kleingartenvereinsidylle. Abgesehen vom Business District, gibt es vereinzelt Hochhäuser, welche mehr als drei Stockwerke haben, aber ansonsten kommt man sich vor wie in einer ländlichen Kleinstadt. Ein Einfamilienhaus ist an das andere gereiht, jedes mit einem wuzikleinen Garten rundherum. Die Häuser haben entweder gar keine Zäune oder sie sind von einer dicken Ziegelmauer umgeben. Die Häuser selbst sind sehr oft aus sandgelben Ziegelsteinen gebaut und schauen daher alle irgendwie gleich aus.
Wenn wir uns überhaupt Gedanken vor unserer Abreise über das Aussehen und Feeling von Perth gemacht haben, haben wir uns eher eine Grossstadt vorgestellt mit Hochhäusern und einem mondänen Flair. Mit einem pulsierenden Tag- und Nachtleben und irgendwie fortschrittlicher als bei uns zu Hause.
Wir waren daher auf diese eher kleinstädtische Idylle nicht vorbereitet. Versteht uns nicht falsch, es ist absolut nichts Verkehrtes an einer Kleinstadt, auch nicht, wenn diese eine so immense Ausdehnung wie Perth hat. Es hat halt nur ein bisschen gedauert, bis wir unsere Erwartungen von Perth mit dem tatsächlichen Perth in Einklang gebracht haben.