21 März, 2006

Auflösung des Lebensmittelpunktes

In den letzten Wochen vor unserer Abreise nach Österreich haben wir nach und nach alles für die Auflösung unseres Lebensmittelpunkts in Australien veranlasst.

Wir haben unser Hausi auf Hochglanz geputzt, die laut Mietvertrag notwendigen Fenster- und Teppichputzer zu uns geholt (rund 70 Dollar für eine Stunde Arbeit, sowohl Fenster als auch Teppichputzer), die Vorräte aus dem Tiefkühler aufgegessen, Unmengen an Spaghetti gekocht, Kleidung aussortiert und Rechnungen abbestellt.

Bei Western Power und Alinta kann man die Rechnung bequem per Onlineformular abbestellen, aber Telstra (Telefon) braucht aus Sicherheitsgründen einen persönlichen Anruf. Wobei man die längste Zeit mit einem Computer spricht, na das ist vielleicht seltsam. Das mit dem Internetkonto stornieren hat nicht ganz so glatt geklappt, weil Telstra die ADSL Leitung vor der Telefonleitung abgedreht hat, wohl eine andere Abteilung, und wir das letzte Wochenende ohne Verbindung da gesessen sind, was so natürlich nicht geplant war. Also Vorsicht, falls wer jemals etwas mit Telstra zu tun hat, die sind ziemlich eigen.

Nachdem wir unsere Sachen in vier Häufchen sortiert haben - “kommt sicher mit” - “vielleicht” - “kommt in Kleiderspendencontainer” - “wird weggeworfen” - haben wir uns Kisten von einem Flugzeug-Übergepäck-Transporteur geholt. Das ist ziemlich praktisch. Man kann auch Koffer und Taschen aufgeben. Der Preis ist relativ moderat, 7 Dollar pro Kilo und ein paar Gebühren für Versicherung, Kerosin und Flughafentaxe. Auf alle Fälle ist das viel günstiger als Übergepäck im Flugzeug zu bezahlen. Das hatten wir bei der Hinreise und wir haben für 5 kg stolze 250 Euro bezahlt.

Na, was soll ich sagen. Trotzdem dass wir Unmengen Zeug nicht mitgenommen haben - die Entscheidung war, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, nicht gerade leicht - sind wir dann auf knapp 100 kg gekommen. Allerdings muss man dazu sagen, dass wir im Flugzeug unseren Computer mitgenommen haben und der 15kg wiegt und wir daher nur 25kg Boardgepäck gemeinsam hatten. Das Ganze ging so schnell, dass die Kisten vor uns in Wien angekommen sind.

Die letzten Tage haben wir versucht, Perth so viel wie möglich zu genießen. Aber wie es nun mal so ist, am Schluss hat man immer noch so viele Dinge, die man gerne getan oder gesehen hätte, aber die Zeit wird einem zu kurz.

…aber wir kommen wieder, keine Frage!

Falls jemand mal etwas aus Perth nach Europa oder sonst wohin schicken will, hier ist die Homepage des Übergepäcktransporteurs: exportair.com.au

1 Comment »

  1. Hi, leider habt Ihr nicht den Grund verraten, warum ihr eure Zelte in Perth wieder abgebrochen habt und nach Wien zurückgegangen seid. Die Beweggründe würden mich sehr interessieren. Schreibt bzw. beschreibt sie doch mal. Ansonsten ist Eure Homepage sehr informativ und erfrischend. Endlich mal zur Sache auch bei kleinen Alltagsdingen gegekommen und kein Touristengeschwafel. Also hoffe noch auf Klärung des genannten Punktes. Jonathan Wetthouse

    Kommentar by jonathan wetthouse — 31 Mai, 2006 @ 5:12 am

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