27 Mai, 2005

Getimtes Backrohr

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Man würde meinen, dass das Bedienen von Backrohren universell gleich einfach ist. Man schaltet es ein und es funktioniert. Nun, wir sind in Westaustralien und da läuft so manches anders, also ist es auch beim Backrohr so.

Backofentimer.jpgAls wir das Backrohr das erste Mal benutzen wollten, ist es uns einfach nicht gelungen es in Gang zu bringen.
Alle Knöpfe haben wir gedrückt, aber es wollte einfach nicht funktionieren. Man beginnt sogar an seiner technischen Ausbildung zu zweifeln, wenn man vor dem Backrohr steht und es ist kein Grund ersichtlich, warum es nicht funktionieren sollte, ausser dass es kaputt ist.

Wir haben daraufhin unsere Hausverwalterin angerufen, um den Schaden zu melden. Diese meinte aber verschmitzt, ob wir denn schon versucht hätten, die Zeitschaltuhr einzuschalten. Und siehe da, mit eingeschaltetem Timer funktioniert das Backrohr einwandfrei. Unsere Hausverwalterin war dann doch sehr mitfühlend mit uns und versicherte uns, dass wir nicht die ersten Europäer wären, die vor dem Backrohr verzweifelt wären.

Die Frage warum man zuerst den Timer einschalten muss, um das Backrohr benutzen zu können, wurde uns mit dem Hinweis auf die australischen Saftey Regulations beantwortet. Wie wir mittlerweile wissen, gibt es ein paar so sinnige Dinge, die aufgrund der australischen Saftey Regulations einfach so sein müssen (siehe auch tanken an einer australischen Tankstelle - ein Spass.)

Das einzige das wir aber immer noch nicht wissen, ist, wie man etwas kocht, dass länger als 120 Minuten im Backrohr sein muss, wie zum Beipiel eine Gans. Man muss offensichtlich aufpassen, dass man zuhause ist, um das Backrohr wieder einzuschalten, weil es sich nach 2 Stunden automatisch ausschaltet. Aber Gott sei Dank haben wir nicht vor eine Gans zu machen, also trifft uns diese Eigenart des australischen Backrohrs nicht so hart.

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