28 Mai, 2005

Gemeine Radarfalle

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Radarfallen sind in Westaustralien wirklich gemein. Weiss man in Wien, wo die Radarboxen stehen, gibt es hier in Perth nur mobile Radarfallen. Die schauen eigentlich ganz entzückend aus, wie kleine Fotoapparate so rund um das Jahr 1910. Die Radarfalle ist nämlich ein kleiner schwarzer Kasten auf einem dreipoligen Ständer, ca. 50cm über dem Boden, mit einem grossen Blitz oben drauf. Und weil sie schwarz und klein sind und meistens im Gras stehen, sieht man sie erst, wenn es blitzt.

Ist die Wiener Verkehrspolizei ganz zufrieden damit, wenn man sich halbwegs an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält und sie einen Toleranzwert von 5 bis 10 km/h erlaubt, sind die Kollegen hier in Perth nicht so kulant.

Das weiss ich aus eigener leidiger Erfahrung. Ich bin in der Früh unterwegs ins Büro und sowieso nicht schnell unterwegs, weil noch verschlafen, blitzt mich doch so ein antiker Fotoapparat.

Zwei Wochen später kommt die Organstrafverfügung wegen Schnellfahrens, 50 australische Dollar, weil ich statt 70 km/h satte 73 km/h gefahren bin. Wäre ich 75 km/h gefahren, hätte ich 100 Dollar zahlen müssen und wenn ich über 80 km/h gewesen wäre, hätte es zusätzlich 1 Punkt gekostet. Und ich weiss eigentlich nicht, wie das abgelaufen wäre, da wir einen internationalen Führerschein haben. Ob wir da auch im Punktesystem drin sind? Ich habe beschlossen, das besser nicht herausfinden zu wollen.

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